Chinas KI-Offensive schreitet in allen Bereichen voran – Asian Tech Roundup

Außerdem: Herausforderungen in der Führungsebene bei TSMC

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Chinas KI-Offensive schreitet in allen Bereichen voran – Asian Tech Roundup

Willkommen zu einer neuen Zusammenfassung der Technologie-Nachrichten aus Asien. Dieses Mal befassen wir uns mit KI-Nachrichten aus China, die auf Fortschritte bei Modellen, Hardware und Selbstversorgung hindeuten, den Folgen des Cyberangriffs auf den japanischen Bierhersteller Asahi und Problemen an der Spitze des taiwanesischen Unternehmens TSMC.

Die Veröffentlichung des R1-LLM von DeepSeek im Januar 2025 hat eine Schockwelle durch die Märkte gesandt. Könnte es sein, dass all das Geld, das manisch in den von den USA dominierten KI-Markt gepumpt wurde, umsonst verbrannt wurde? War der außer Kontrolle geratene Zug kurz davor, entgleisen? In den folgenden Wochen kamen Fragen zur Herkunft des Modells von DeepSeek auf, ob es wirklich auf einheimischer Hardware trainiert worden war und ob die üblichen Sicherheitsprobleme mit chinesischer Technologie bestanden. Die Nervosität legte sich und die Märkte nahmen ihren Aufwärtstrend wieder auf.

In dieser angespannten Atmosphäre sollten alle Ankündigungen zum Thema KI mit Vorsicht genossen werden. Unter Berücksichtigung dieser wichtigen Einschränkung gibt es diese Woche jedoch eine Reihe von Meldungen, die Chinas Entschlossenheit zeigen, den KI-Bereich nach seinen eigenen Vorstellungen zu dominieren, unabhängig von den Sanktionen und Hindernissen, die ihm in den Weg gestellt werden.

Zunächst gibt es die Nachricht, dass China die USA auf dem globalen Markt für „offene” KI-Modelle überholt hat, wobei chinesische LLMs 17 % der Downloads ausmachen und damit den Anteil von 15,8 % von Unternehmen wie Meta, Google und OpenAI übertreffen. Diese Verschiebung ist bedeutsam, da offene Modelle eine schnelle globale Verbreitung fördern und Unternehmen wie DeepSeek und Alibaba Cloud häufiger und mit mehr Variationen Modelle veröffentlichen als ihre amerikanischen Konkurrenten. Peking hat chinesische Unternehmen dazu ermutigt, einen Open-Source-Ansatz für KI zu verfolgen, der im Gegensatz zu den geschlossenen, proprietären Modellen steht, die von den meisten großen US-Technologieunternehmen bevorzugt werden.

Als Nächstes kommen die Fortschritte bei der KI-Hardware. Chinas führender Speicherchip-Hersteller CXMT hat sich zu einem Konkurrenten der koreanischen Giganten Samsung und SK Hynix sowie des US-Unternehmens Micron auf dem Markt für fortschrittliche DDR5-Chips entwickelt, die in High-End-KI-Computerservern und -Stacks zum Einsatz kommen. Unterdessen hat sich das KI-Chip-Start-up Zhonghao Xinying, dessen Gründer einst für Google tätig war, als einheimische Alternative zu Nvidia etabliert und behauptet, dass seine neue TPU bis zu 1,5-mal so viel Rechenleistung wie die A100-Tensor-Core-GPU von Nvidia liefert und gleichzeitig den Energieverbrauch um 30 % senkt. Gleichzeitig verbietet die chinesische Regierung Berichten zufolge ByteDance die Verwendung von Nvidia-GPUs in seinem Rechenzentrum. Diese Nachricht kommt zu einer Zeit, in der Meta Nvidia zugunsten der KI-Chips von Google meidet, was für den Star der KI-Branche ein besorgniserregender Trend ist.

Chinas Bestrebungen nach Selbstversorgung und ultimativer Dominanz im Bereich der KI werden von der Regierung mit massiven Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie Lieferketten stark unterstützt. Da chinesische Unternehmen außerdem zahlreiche strategische Partnerschaften eingehen und Übernahmen tätigen, um ihre Position auf dem KI-Markt zu stärken, gibt es Fortschritte an mehreren Fronten.

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Dieser Artikel erschien ursprünglich auf unserer Schwester-Website Computing.